Ein starker Ünver, aber Stacey und das Glück fehlen!
Montag, 31. Januar 2011

Am Samstag mussten durch den Ausfall von Stacey Ross alle Spieler eine Position aufrücken und in Königsbrunn kam Oliver Gerhardts für den SC Monopol Frankfurt zu seinen ersten Saisonspielen. Gerhardts konnte im Spiel gegen die Gastgeber im ersten Satz den Jugendspieler Simon Vaclahovsky noch überraschen, musste dann aber doch der Jugend den Vortritt lassen. Den Ausgleich stellte ein an diesem Tag sehr stark aufspielender Ünver Metin mit seinem 3:1 Sieg gegen Thorsten Fuchs her. Im Spiel an Position 1 konnte Kai Wetzstein den ehemaligen Weltranglistenspieler Mark Rogers ein ums andere mal in Verlegenheit bringen und machte auch insgesamt den fitteren Eindruck. Aber mit seiner Erfahrung und guten Technik konnte der Südafrikaner alle Angriffe abwehren. Auch an Position 2 machte der Frankfurter Torben Steinfeld den konditionell besseren Eindruck und wer weiß, was passiert wäre, wenn Steinfeld den 3. Satz gewonnen hätte. Aber man müsste auch die läuferische Überlegenheit in Punkte umsetzen und so hatte Patrick Scherer in den entscheidenden Momenten immer die besseren Ideen.

Im Spiel gegen den SC Deisenhofen war das erste Spiel auch gleich das Spannendste.  Gegen seinen "Lieblingsgegner" Martin Tungl zeigte Oliver Gerhardts wieder einmal eine starke kämpferische Leistung, hatte im 5. Satz beim Stand von 10:8 sogar zwei Matchbälle und musste sich dann leider doch mit 10:12 geschlagen geben. Im parallel ausgetragenen Spiel setzte sich Ünver Metin mit 3:0 gegen Christofer Kendall-Torry durch. Obwohl die Sätze 2 und 3 erst im Tiebreak entschieden wurde, musste man an diesem Tag um einen läuferisch wie spielerisch starken Ünver Metin keine Angst haben.
Die Spiele an Position 1 und 2 gingen dann ebenfalls beide über 5 Sätze. Besonders über die Leistung von Torben Steinfeld waren die Frankfurter sehr erfreut. Dass er Thomas Müller so in Verlegenheit bringen konnte, war noch nicht so erwartet worden. Kai Wetzstein hatte die beiden ersten Sätze gegen Martin Grahammer etwas "verschlafen" und musste dann dem Rückstand hinterherlaufen. Vielleicht auch ein Grund, neben dem zuvor schon absolvierten Spiel gegen Mark Rogers, dass dann im letzten Satz etwas die Konzentration fehlte.
Hätten die Frankfurter nur eines der 5-Satz-Spiele gewonnen, wäre ein "gewonnenes" Unentschieden und 2 Punkte herausgesprungen.
So war der Ausflug nach Königsbrunn (in der Nähe von Augsburg) für den SC Monopol aber leider eine Nullnummer.


 
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