| Ein Heimsieg gegen Deisenhofen, aber nur ein Punkt in Schwandorf |
| Mittwoch, 1. Februar 2012 | |
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Beim Heimspiel am Samstag gegen den SC Deisenhofen konnten die Frankfurter einen klaren 4:0-Erfolg feiern. Ünver Metin startete furios gegen den sichtlich nervösen Tobias Aufenanger und verteilte gleich im ersten Satz die Höchststrafe (11:0). Erst den dritten Satz konnte der 20-jährige Aufenanger ausgeglichen gestalten, aber auch diesen Durchgang gewann Metin im Tiebreak mit 13:11. Auch Torben Steinfeld hatte seinen Gegner Christofer Kendall-Torry sicher im Griff und musste nur im zweiten Satz in den Tiebreak, den er aber mit 12:10 gewann. Stacey Ross musste sich wie schon im Hinspiel harter Gegenwehr von Thomas Müller erwehren. Den ersten Satz konnte Ross noch im Tiebreak gewinnen, aber der zweite Satz ging an Müller. In den Sätzen drei und vier konnte der Bayer aber das Tempo nicht mehr mithalten und Ross konnte den Sieg der Frankfurter schon nach drei Spielen sicherstellen. Das spektakulärste Spiel des Tages lieferten sich dann aber Kai Wetzstein und Martin „Speedy“ Grahamer, die sich 80 Minuten lang nichts schenkten. Nach Abwehr von insgesamt 8 (!) Matchbällen konnte Wetzstein den 5. Satz, in dem er schon mit 6:10 hinten lag, noch glücklich im Tiebreak mit 13:11 gewinnen. Im Auswärtsspiel am Sonntag beim 1. Squash-Land Schwandorf fehlte nur ein Satz, der den Zusatzpunkt für das „gewonnene“ Unentschieden gebracht hätte. Diesen hätte Ünver Metin schon im ersten Spiel gegen Mikulas Macko herausholen können, aber er fand zuerst überhaupt nicht ins Spiel. So ging der erste Satz an Macko, danach hatte aber der Frankfurter die Begegnung klar im Griff und konnte 3:1 gewinnen. Torben Steinfeld konnte erstmals gegen Armin Hameed gewinnen, wonach es aber im klar verlorenen ersten Satz erstmal gar nicht aussah. Aber Steinfeld kämpfte sich zurück ins Spiel, konnte den zweiten Satz etwas glücklich im Tiebreak gewinnen und dann in den Sätzen 3 und 4 seine bessere Fitness voll ausspielen. Stacey Ross war im Spitzenspiel gegen den Neuseeländer Campbell Grayson auch kurz vor einem Satzgewinn. Den ersten Satz verlor er aber leider knapp mit 11:9 und konnte dann in den beiden Folgesätzen das Tempo der aktuellen Nummer 55 der Weltrangliste nicht mehr ganz mitgehen. Gegen Phillip Annandale konnte Kai Wetzstein im letzten Spiel des Tages nur einen Satz gewinnen. Während sein Gegner am Samstag wohl nur so eine Art „aktive Erholung“ absolviert hatte, steckten Wetzstein die harten 5 Sätze gegen Grahamer noch in den Knochen. So unterliefen ihm trotz starker kämpferischer Leistung letztlich doch zu viele einfache Fehler, um einem gut aufgelegten Annandale an diesem Tag Paroli bieten zu können. |
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