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Zwei Unentschieden für die Vizemeisterschaft |
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Dienstag, 2. März 2010 |
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Am letzten Spielwochenende der Saison gelangen dem SC Monopol Frankfurt "nur" zwei Unentschieden in Schwandorf und gegen Maintal. Damit schließen die Frankfurter die Saison als Vizemeister ab.
Beim Auswärtsspiel in Schwandorf wurden die Frankfurter mit einer kreativen Aufstellung des Heimvereins überrascht. Torben Steinfeld brachte den SC Monopol aber zuerst mal mit einem 3:1 gegen Norbert Quol in Führung. Der erste Satz ging nach hartem Kampf zwar an Quol, aber der hatte damit auch sein Pulver verschossen und die nächsten Sätze gingen klar an Steinfeld. Im zweiten Spiel musste Ünver Metin eine schmerzhafte Niederlage gegen den Ex-Nationalspieler (und früheren Monopoler) Oliver Rucks einstecken. Obwohl Rucks sein erstes Spiel nach vierwöchiger Verletzungspause machte, hatte er in den entscheidenden Momenten immer die besseren Ideen und gewann in drei jeweils knappen Sätzen. An Position 1 hatte dann der Frankfurter Engländer Stacey Ross wenig Mühe gegen Norbert Straub und gewann klar mit 3:0 Sätzen. Beim entscheidenden letzten Spiel trat dann erstmals für Schwandorf die slowakische Nummer 1 Tomas Toth an. Der zur Rückrunde nachgemeldete 19-jährige überzeugte mit einer ganz starken Leistung. Und obwohl der Frankfurter Kai Wetzstein ebenfalls richtig gut spielte, musste er sich doch mit 3:1 Sätzen der "Schwandorfer Überraschung" geschlagen geben. Und noch nebenbei bemerkt: Die Schwandorfer waren im Abstiegskampf auch auf eine eventuell geänderte Frankfurter Aufstellung (ohne Stacey Ross) vorbereitet. Der Schweizer Nationalspieler Reiko Peter war ebenfalls anwesend und wäre einsatzbereit gewesen.
Das Hessenderby am Sonntag gegen den SC Yellow Dot Maintal fand dann in der proppenvollen Squash-Insel in Rödelheim statt. Die mehr als 100 Zuschauer sahen spannende Begegnungen und wollten sich auch die mit einigen Überraschungen gespickte Players-Party im Anschluss nicht entgehen lassen. Torben Steinfeld konnte seine überragende Saison mit einem weiteren Sieg über Michael Gäde (auch ein Ex.Monopoler) abrunden. Steinfeld war sicher eine der großen Überraschungen dieser Saison. Etwas unglücklicher verlief die Runde für Ünver Metin. Sein letztes Spiel verlor er nach Gewinn des ersten Satzes noch mit 3:1 gegen einen stark aufkommenden Anders Adamson. Viele von Metins Spielen in dieser Saison waren hart umkämpft, leider zu oft mit dem besseren Ende für seine Gegner. Allerdings muss man auch sagen, dass es Metin an Position 3 oft mit abgezockten Ex-Erstligaspielern zu tun hatte und in der Endphase seines Studiums den Schwerpunkt auch nicht immer auf den Sport legen konnte. Im dritten Aufeinandertreffen von Stacey Ross mit der österreichischen Nummer 1 Aqeel Rehman, hatte der Maintaler diesmal den besseren Tag erwischt und konnte Ross erstmals in 5 Sätzen in einem hochklassigen Match bezwingen. Es lag also wieder einmal an Kai Wetzstein, diesmal wenigstens das Remis zu retten. Gegen seinen langjährigen Trainer und Maintaler Spielführer Andreas Omlor gelang ihm das auch eindrucksvoll mit 3:1 in einem sehenswerten Spiel. Nach etwas holprigem Start kann der zweite Frankfurter Neuzugang dieser Saison damit auch auf eine insgesamt erfolgreiche Saison zurückblicken.
Mit dem zweiten Platz in der Abschlusstabelle wäre der SC Monopol Frankfurt zum Aufstieg in die 1. Bundesliga berechtigt, da der Meister, die zweite Mannschaft von Black & White RC Worms, nicht aufsteigen darf. Meldeschluss für die nächste Saison ist der 15. März 2010. Die Tendenz geht aber eindeutig in Richtung eines weiteren Jahres in der 2. Bundesliga, weil die Mannschaft in der aktuellen Aufstellung nur bedingt Erstliga-tauglich ist und der Etat eine Verstärkung des Kaders im Moment nicht zulässt.
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